Vortrag

Geopolitik und nachhaltige Entwicklung


Wie nachhaltige Entwicklung in einer zunehmend komplexen Weltgesellschaft umgesetzt werden kann, wird bei einer Podiumsdiskussion an der ÖAW debattiert.

Mit den Zielen nachhaltiger Entwicklung wollen die Vereinten Nationen die weltweite Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene für die Zukunft sichern. Die Ziele sind mit 1. Januar 2016 in Kraft getreten und sollen u.a. Armut und Hunger beenden, den Klimawandel bekämpfen oder auch gerechte und hochwertige Bildung für alle gewährleisten. Eine Herausforderung nicht nur für Entwicklungsländer sondern auch für die Staaten der entwickelten Welt angesichts einer zunehmend komplexer werdenden Weltgesellschaft und neuen globalen Konfliktlinien.

Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Veranstaltung an der ÖAW, die in Kooperation mit dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und dem Europäischen Forum Alpbach, stattfindet, diskutieren Vertreter/innen von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft über diese Herausforderung unter dem Titel „Human capital, geopolitical complexities, and our sustainable future“.

Den Ausgangspunkt der Diskussion bildet das neu erschienene Buch „Wer überlebt?“ von Wolfgang Lutz, Direktor der Instituts für Demographie der ÖAW und des World Population Program am IIASA sowie Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, und Reiner Klingholz, Vorstand des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Die beiden Wissenschaftler argumentieren, dass Bildung der entscheidende Schlüssel für die zukünftige Entwicklung der Weltgesellschaft ist.

Nach der Vorstellung des Buchs durch Wolfgang Lutz werden

Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich,
Neboisa Nakicenovic, Deputy Director General/Deputy Chief Executive Officer of the IIASA
Gerald Stourzh, wirkliches Mitglied der ÖAW und Historiker

die Hauptaussagen kommentieren.


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