Theater

Geheimsache Rosa Luxemburg


Anita Zieher (Schauspiel) und Ingrid Oberkanins (Percussions) bringen in ihrem Stück Geheimsache Rosa Luxemburg die außergewöhnliche Frau auf die Bühne und stellen über die Themen Pazifismus, Kapitalismus und Demokratie einen Bezug zur Gegenwart her.

Rosa Luxemburg – viele Menschen kennen nur ihren Namen. Von manchen wird sie verherrlicht, von anderen verdammt. Doch was hat diese Frau tatsächlich gedacht und gemacht?

Das Leben und Wirken der polnisch-deutschen Politikerin und Theoretikerin der europäischen Arbeiterbewegung Rosa Luxemburg (1871–1919) hat auch heute nichts an Faszination verloren. In dem Stück legt das portraittheater in 90 Minuten das Denken dieser Vordenkerin der Sozialdemokratie mit all seinen Dualitäten und Ambivalenzen offen und stellt über die Themen Pazi¬fismus, Kapitalismus und Arbeitswelt einen Bezug zur Gegenwart her.

In der Regie von Sandra Schüddekopf lassen Anita Zieher (Schauspiel) und Ingrid Oberkanins (Percussions) ein komplexes Bild der bedeutenden und umstrittenen Frau entstehen. Ihr Kampf für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter, das unbedingte Einstehen für ihre Ansichten, waren einzigartig in der Geschichte. Ihre Briefe aus dem Gefängnis zeugen von einer unerschütterlich optimistischen Einstellung. Ihre Reden gelten als brillante Glanzstücke der Rhetorik. Gleichzeitig galt sie aber auch als Abtrünnige, als Kommunistin und Aufhetzerin.

Mit der Reprise von Geheimsache Rosa Luxemburg feiert das portraittheater nicht nur den großen Erfolg im Frühjahr, sondern auch sein 10-jähriges Bestehen. Am 14. Oktober 2006 ist der Verein erstmals mit einer Produktion zu Hannah Arendt aufgetreten. Seither hat das portraittheater rund 200 Mal das Wirken außergewöhnlicher Frauen auf nationale und internationale Bühnen gebracht. Auf die Wiederaufnahme von “Geheimsache Rosa Luxemburg” folgen Gastspiele mit “CurieMeitnerLamarr_unteilbar” in Hamburg, Teheran und Temeswar.


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