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Gedenken an die Charlie-Hebdo-Opfer


Schauspieler verlesen Texte gegen den Hass; in Gedenken an die Charlie-Hebdo-Opfer.

Gedenkmarsch: Mehr als eine Million Menschen erwartet.
Auch in Wien findet Gedenkveranstaltung statt. EU-Innenminister berieten am Vormittag in Paris über Kampf gegen Terror.

Ein Zeichen gegen Terrorismus und ein Gedenken an die Opfer des Anschlags auf das Satiremagazin Charlie Hebdo und ein jüdisches Geschäft in Paris setzen am Sonntag die Bundesregierung mit Kanzler Werner Faymann an der Spitze und die österreichischen Glaubensgemeinschaften.

Um 16 Uhr beginnt die für eine Stunde anberaumte Gedenkveranstaltung „Gemeinsam gegen den Terror“ am Wiener Ballhausplatz. Bundespräsident Heinz Fischer, Vertreter sämtlicher Glaubensgemeinschaften, Parteien und der Sozialpartnerschaft, Jugendvereine und via Facebook viele Bürger haben ihre Teilnahme zugesagt. „Unsere Werte sind stärker als die Gewalt der Terroristen“, erklärten Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner im Vorfeld.

Schauspieler des Burgtheaters gestalten die Gedenkstunde. Die Ensemble-Mitglieder Dorothe Hartinger, Elisabeth Orth, Michael Heltau, Cornelius Obonya und weitere Kollegen werden Texte lesen. Zu hören sind unter anderem Werke von Berthold Brecht, David Grossmann, Peter Handke und Ephraim Lessing.

Am Plan stehen außerdem eine Gedenkminute für die Ermordeten sowie die Verlesung einer gemeinsamen Proklamation der Bundesregierung. Der ORF wird die Gedenkstunde ab 16 Uhr live übertragen.


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