Theater

Gastspiel aus Ecuador: wenn es regnet am páramo


Arbeitsdemonstration mit Verónica Falconí von Contraelviento Teatro
Regie: Patricio Vallejo Aristizábal
Dramaturgie & Text: Verónica Falconí, Patricio Vallejo Arisitizábal

Zur Inszenierung:
Die Theatergruppe Contraelviento Teatro wurde 1991 in Quito gegründet. Von Beginn an nahm sie sich vor dem kreativen Prozess im Theater auf eine spezielle Art und Weise zu begegnen. Mit den Sprachen, die die Bühne hervorbringt, zu experimentieren, mit den Traditionen der Anden, aus denen die Gruppe kommy, aber vor allem mit der einzigartigen Lebens- und Arbeitsweise, die die Kunst des Schauspiels mit sich bringt.

Verónica Falconí rekapituliert in dieser selbstreflektiven Form der Inszenierung die Prozesse hinter ihrer eigenen Entwicklung zur erfolgreichen Schauspielerin und zeigt Ausschnitte aus dem preisgekrönten und international bekannten Stück La Flor de la Chukirawa von Patricio Vallejo. Als Teil jener Prozesse entstand die Notwendigkeit diese Art des Arbeitens zu synthetisieren und in Form einer Auffǘhrung zu organisieren, die in kurzer Zeit den Weg vom Training bis zur Kreation in der Schauspielarbeit den Zusehern sichtbar macht. Es handelt sich um eine delikate und poetische Arbeit, die den Beruf einer Schauspielerin, die Beziehung der Schülerin zu ihrem Lehrer und die Konstruktion einer der komplexesten Figuren in der Geschichte Contraelvientos, La Madre (Die Mutter) aus La Flor de la Chukirawa, offenlegt. Falconí verarbeitet in diesem öffentlichen „inneren Dialog”, wie das Schauspieltraining und die Anleitungen des Lehrers sich in den Gedanken und im Körper der Schauspielerin hin zu einer eigenen theatralen Sprache entwickeln.


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