Jazz

Gabor Bolla Quartet


Die FAZ nennt ihn einen „Improvisator von überwältigender Eigenständigkeit“, er spiele „so schnell wie Coltrane“. Dennoch hat der 1988 geborene ungarische Saxofonist Gábor Bolla noch nie eine Musikhochschule von innen gesehen, erlangte seine Fähigkeiten am Tenorsaxofon rein autodidaktisch.

Nach nur sechs Monaten Üben auf dem Tenorhorn wurde er für das Getxo Jazz Festival im spanischen Bilbao ausgewählt. Mit 15 folgte die Nominierung für das Halbfinale des prestigeträchtigen Saxophon-Wettbewerbs beim Montreux Jazz Festival. Danach öffneten sich viele Türen. Er wurde als Gastsolist für das weltberühmte Vienna Art Orchestra eingeladen und spielte mit US-Stars wie Johnny Griffin, und Kirk Lightsey. 2004 gewann Bolla den Hans Koller Preis, eine Art österreichischen Grammy, als „Talent des Jahres“ und 2005 den Publikums- und Jurypreis beim Jazzfestival in Avignon. Für sein ACT-Debüt „Find Your Way“ schöpft er einerseits aus der Tradition des amerikanischen Jazz, aber zugleich auch aus den Wurzeln seiner ungarischen Heimat - von Django Reinhardt über Bartók, Monk, Rollins und Coltrane bis Stevie Wonder. (Act Music)

Gabor Bolla: tenor saxophone
Robert Lakatos: violin
Robert Hurst: bass
Gregory Hutchinson: drums


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