Kunstausstellung

G‘sund und Lei-Lei - Geschichte von Kirchtag und Fasching und ihre Bedeutung für Villach


Museum der Stadt Villach

9500 Villach, Widmanngasse 38

Mo., 01.06.2020 - Sa., 31.10.2020

Mo: Geschlossen
Di: 10:00 - 16:30 Uhr
Mi: 10:00 - 16:30 Uhr
Do: 10:00 - 16:30 Uhr
Fr: 10:00 - 16:30 Uhr
Sa: 10:00 - 16:30 Uhr
So: 10:00 - 16:30 Uhr

Jedes Jahr widmet das Museum der Stadt Villach einem ganz besonderen Thema seine Sonderausstellung: Heuer dem Villacher Kirchtag und dem Villacher Fasching. Erfahren Sie Spannendes und Wissenswertes rund um die beiden Veranstaltungen.

Wenn der Villacher Kirchtag heuer wegen der Corona-Pandemie schon nicht über die Bühne gehen kann: Im Museum der Stadt zeigt die heurige Sonderschau viele interessante Geschichten über das liebste Fest der Villacherinnen und Villacher und über die lustigste Jahreszeit an der Drau, den Fasching. Die Ausstellung "G’sund und Lei-Lei" entschädigt uns etwas dafür, dass wir heuer nicht wie gewohnt unseren Kirchtag feiern können.

Villacher Kirchtag und Fasching sind weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt und stehen wie keine anderen Feste für die Identität der Villacherinnen und Villacher.

Erstmals dokumentiert eine Ausstellung die Erfolgsgeschichte der beiden Veranstaltungen. Tauchen Sie ein in die Welt der Narren und Kirchtagslader, erfahren Sie mehr zu den kulturgeschichtlichen Hintergründen, schmökern Sie in nie gezeigten Fotos und Filmen.

Historische Fotos früherer Kirchtage, ein altes Karussellpferd sowie eine Schiffsschaukel, das Goldene Buch der Bauerngman, auch das lebensgroße Holzmodell des Kirchtagspärchens vom 8. Mai-Platz, das Bildhauer Egon Gruber geschaffen hat, sind dann ab Pfingstsamstag, 30. Mai, im Stadtmuseum zu bewundern.

Museumchef Kurt Karpf: „Wir beleuchten aber nicht nur den Villacher Kirchtag selbst, wir erzählen auch von Kirchtagsbräuchen, die beispielsweise im Gailtal beheimatet sind.“ Kufenstechen und Lindentanz gehören ebenso dazu wie das Thema der Kirchtagssuppe in ihren vielen Zubereitungsvarianten.

Der zweite Schwerpunkt der Sonderausstellung arbeitet den Fasching auf, den Villacher ebenso wie die Ursprünge des Rheinischen Karnevals. Aus dem ehemaligen Villacher Rathaus stammt der marmorne Narrenkopf aus dem Mittelalter, der für die Sonderschau das Depot mit dem Museum tauscht. Prachtvolle Masken des nur alle vier Jahre stattfindenden Imster Schemenlaufes und ein zwei Meter großer Kurent aus Ptuj, der laut Legende den Winter austreiben soll, warten auf die interessierten Besucherinnen und Besucher. Alte, fast vergessene Kärntner Faschingsbräuche, werden vorgestellt und es wird auch aufgezeigt, wie Heilige und Kirchtage zusammenpassen.

Und weil das Villacher Stadtmuseum auch für das interaktive Erleben in der Ausstellung bekannt ist, finden sich zahlreiche Tablets mit selten gezeigten Filmen und Fotos.