Klassik

Frühlingsglaube


Mit der Gründung von „Acht Cellisten der Wiener Symphoniker‘‘ im Jahr 1980 wurde ein einzigartiges Ensemble geschaffen, das in seinen Konzerten immer wieder unterschiedlichste Klangräume auszuloten vermag. Denn gerade die Vielfalt des Instrumentes, die von der virtuosen Brillanz des Soprans über die süße Klangfülle von acht Tenören bis hin zum vollen Bass-Fundament reicht, ermöglicht die Umsetzung neuer musikalischer Ideen. Ein besonderes Anliegen ist es, die Partituren nicht zu verändern, deren Grundsubstanz zu bewahren – durch die neue Instrumentierung werden allerdings unbekannte Dimensionen vermeintlich bekannter Werke freigelegt und zum Erklingen gebracht. Die Besetzung mit acht gleichen Instrumenten lässt neue, spannende Hörerlebnisse entstehen: Sowohl dramatische Opern-Ouvertüren und Kunstlieder als auch Sakralwerke mit erdferner Innerlichkeit setzt das Ensemble „Acht Cellisten“ meisterlich um, und die kammermusikalische Intimität bleibt trotz des enormen klanglichen Potentials dieser acht Stimmen erhalten. Acht Celli auf der Bühne – das ist ein Ereignis der besonderen Art!

Besetzung:

Moderation
Peter Siakala
Sopran
Juliane Banse
Acht Cellisten der Wiener Symphoniker

Programm:

Josef Haydn
Ouvertüre zur Oper L’isola disabitata (1779)

Franz Schubert
Ausgewählte Lieder

Orlando di Lasso
Stabat Mater (1585)

Nun muss sich alles, alles wenden. (Ludwig Uhland)


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