Vortrag

Fritz Wieninger - Der Jakobsweg durch den Norden Spaniens


Schon seit einiger Zeit ist der „Jakobsweg“ durch den Norden Spaniens bis hin nach Santiago de Compostela zu einem eher seltsamen Massenphänomen geworden, freilich und leider auch mit allen Merkmalen einer heutigen Oberflächlichkeit und der Kommerzialisierung. In vergangenen Jahrhunderten war er wohl auch sehr frequentiert, jedoch aus ganz anderen Gründen.

Damals war es der religiöse Lebenswunsch veler Menschen in ganz Europa gewesen, dieser heilbringenden Pilgerfahrt teilhaftig zu werden. Deshalb wundert es nicht, dass die Route des „Camino“ mit einer Vielzahl von herrlichsten religiösen Kunstwerken ausgestattet wurde, mit Klöstern, Kirchen und Kapellen. Aber auch mit Hospizen und – damals besonders wichtig – mit kleinen und großen Brücken. Diesen Kunstwerken gilt es nachzuspüren. Weil in diesem Fall nicht „gewandert“ wurde, war es zeitlich möglich, sehr viele davon aufzusuchen, um sie entsprechend würdigen zu können.


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