Pop / Rock · World Music

Frigg


Eine Frau mit Pelzmütze, blauem Rock und roten Stiefeln sitzt auf einem Schlitten und schwingt die Peitsche. Ihr Gespann besteht vor allem aus: vier Geigen!

Hinter ihr tummeln sich vier Wölfe. So sieht das Cover der aktuellen CD der Band aus, die sich nach der nordischen Götterchefin Frigg benannte. Das Album von Frigg heißt „frost on fiddles“, doch ihr Geigenspiel ist alles andere als frostig. Kaum jemand spielt feuriger als das Septett, für dessen Stil ein Journalist den Begriff „Nordgrass“ erfand – welcher sich auf die Bluegrass-Bewegung bezieht und somit eine Brücke zwischen hohem Norden und dem Sound der Appalachen schlägt.

Spätestens seit ihrem Auftritt in der berühmtesten Bluegrass-Sendung der USA (Prairie Home Companion, Gastgeber: Garrison Keillor) ist die Verbindung bestätigt. „Die delikate skandinavische Sprache wird in BBQ-Sauce getaucht und am besten mit Pálinka serviert“, schreibt die Band selbst auf ihrer Website. Was der ungarische Obstbrand hier verloren hat, können wir die MusikerInnen am besten fragen, wenn sie bei der diesjährigen Ausgabe von Glatt&Verkehrt endlich wieder auftreten. Ihr Festivaldebüt von 2004 liegt schon viel zu lange zurück. Umso mehr freuen wir uns auf ihr Konzert in der Sandgrube 13, wo die vier GeigerInnen gemeinsam mit Mandoline, Kontrabass und Gitarre in die Saiten greifen und so den unverwechselbaren Sound von Frigg entstehen lassen werden.


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