Theater

Fremdenzimmer


Das neueste Volksstück von Peter Turrini ist nicht nur unterhaltsam, sondern spielt gleichzeitig gekonnt mit einem wesentlichen Zeitthema. Ein Flüchtling tritt unvermittelt in das Leben eines älteren Paares.

Herta und Gustl sind bereits in Pension. Viel haben sie vom Leben nicht mehr zu erwarten zwischen Fernsehprogramm und Schlagersehnsucht. Gustl hätte sich auf jeden Fall nicht gedacht, dass plötzlich das Fremde vor ihm steht, dazu noch eingeschleppt von seiner eigenen Frau. Das Fremde hat einen Namen: Samir Nablisi, und er ist ein syrischer Flüchtling, den Herta wohlwollend bei sich aufgenommen hat. Es ist ein langer Weg von den Verständnisschwierigkeiten über die Schwierigkeiten bis hin zum Verständnis.Letztlich will aber auch Gustl den jungen Syrer nicht mehr gehen lassen, als dieser in ein Flüchtlingsquartier kommen soll.

Regie: Manfred Lukas-Luderer


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