Film

FrauenFilmTage 2014


Die 11. FrauenFilmTage finden vom 6.3.2014 bis 12.3.2014 in Wien statt. Schon traditionell eröffnen die FrauenFilmtage im Filmcasino, ab 7.3.2014 werden die Filme im Filmhaus Kino am Spittelberg präsentiert.

Personale zu Regisseurin Elisabeth Scharang
Die Wienerin mit steirischen Wurzeln schreibt die Geschichten für ihre Filme selbst und kadriert die Bilder ihrer Dokumentarfilme nicht selten mit der eigenen Kamera. Sie macht mit ihrem genauen Blick vor allem gesellschaftspolitische Realitäten sichtbar.

Ehrenpreis
Wie in den vergangenen zwei Jahren planen wir auch 2014 einen Ehrenpreis für eine Frau, die sich seit Jahren für die Sichtbarkeit Film schaffender Frauen einsetzt – unter Einbeziehung einer Jury bestehend aus Vertreterinnen von Filmnetzwerken.

Neuer Schwerpunkt: Künstlerinnen im Film
Die FrauenFilmtage widmen 2014 einen zusätzlichen Programmpunkt in dokumentarischen Porträts drei Frauen, die gestaltende Kunst mit Regie verbinden.

Brigitte Kramer hat mit dem Film SASHA WALTZ - A PORTRAIT den Schaffensprozess der renommierten deutschen Choreografin und Opernregisseurin Sasha Waltz beleuchtet und mit ULRIKE OTTINGER – DIE NOMADIN VOM SEE die avantgardistische Künstlerin Ulrike Ottinger in den Fokus genommen.

Als Vorpremiere zeigen wir den Film WO ICH WOHNE – EIN FILM FÜR ILSE AICHINGER, in dem Christine Nagel die gleichnamige Kurzgeschichte von Ilse Aichinger für das Kino adaptiert hat. Filmschwerpunkte
Der Großteil der ins Programm aufgenommenen österreichischen und internationalen Dokumentar- und Spielfilme wird während der FrauenFilmtage als Österreichpremiere gezeigt.

Mit dabei ist SCHNEE VON GESTERN von Yael Reuveny. Der u.a. auf dem Dokumentarfilmfest in Leipzig 2013 mit dem „DEFA Preis für den Besten Dokumentarfilm“ ausgezeichnete Film erzählt über die dritte Generation nach dem Holocaust, die das Schweigen der Eltern bricht.

Der Spielfilm GABRIELLE – (K)EINE GANZ NORMALE LIEBE von Louise Archambault erzählt eine nicht ganz alltägliche Liebe zwischen Gabrielle und Martin, die beide am Williams-Beuren-Syndrom leiden. Der durch Lebenslust geprägte Film wurde mit dem Publikumspreis auf dem Filmfest in Locarno 2013 prämiert.


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