Theater

Frau Holle


REGIE Mathias Schuh
MUSIK Mathias Schuh
MIT Karoline Schragen & Lydia Nassall
SPIELDAUER ca. 50 min
AB 4

Eine Frau hat zwei Töchter. Eine ist fleißig die andere faul. Doch die Frau liebt nur die Faule weil sie ihre eigene Tochter ist. Und die Fleißige muss alle Arbeit tun, und eines Tages, wie soll es anders sein, hat die Fleißige einen Arbeitsunfall. Sie stürzt in den Brunnen. Doch siehe da, der Brunnen ist ein Tor in eine andere Welt. Doch dort ist auch nicht alles in Ordnung, denn es müssen Brote gerettet und Äpfel geerntet werden. Ein Kinderspiel für die Fleißige. Schließlich kommt sie zu Frau Holle und die sieht wie eine Hexe aus, ist aber tatsächlich sehr nett. Sie nimmt die Fleißige auf, gibt ihr zu essen und bietet ihr einen Job an. Hauswirtschaft mit Schwerpunkt Betten aufschütteln. Das ist besonders wichtig denn wenn die Federn fliegen, schneit es auf der Welt und irgendwo ist immer Winter.
Die Fleißige macht ihre Arbeit gut, doch obwohl es ihr „unten“ viel besser geht als bei ihrer Stiefmutter bekommt sie Heimweh und möchte wieder nach Hause.
Als sie durch den Brunnen wieder nach Hause fällt, wirft ihr Frau Holle ihren Lohn hinterher: Gold, viel Gold, sehr viel Gold!
Zuhause angekommen denkt ihre Stiefmutter nach und kommt zu dem Schluss, dass auch ihre Tochter zu Frau Holle soll, um dort etwas abzustauben. Doch der Plan geht nicht auf, denn wer hätte das gedacht, die Faule ist faul und macht ihre Arbeit nur mangelhaft. Ihr Lohn: Pech, viel Pech, sehr viel Pech und das geht nicht ab. Und wenn sie nicht gestorben sind…

Doch es wäre nicht eine Theaterfassung von Mathias Schuh würde dann nicht doch noch etwas Anderes passieren. Man kann sich doch auch ändern und jeder verdient eine zweite Chance -oder doch nicht jeder?


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