Literatur · Volksmusik

Franzobel & Hecknklescha


Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Romane “Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit” (2002), “Das Fest der Steine oder Die Wunderkammer der Exzentrik” (2005), “Luna Park. Vergnügungsgedichte” (2003), “Liebesgeschichte” (2007), “Österreich ist schön. Ein Märchen” (2009), “Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind” (2012) und sein erster Kriminalroman “Wiener Wunder” (2014). 2015 ist der zweite Fall von Kommissar Groschen, “Groschens Grab”, erschienen.

Die Hecknklescha bringen fetzige Grooves aus Ungarn und dem Balkan, wie auch irische, steirische und vor allem selbst gestrickte, quasi „Brünnerstraßler“ Melodeien, in Polka, Swing, Walzer, Reggae, Bossa und Tango. 3 oder 4/4 (oda no mehr), von J.Brahms bis Van Morrison, F.Raimund bis Dylan. Freche Gschichtln, vorwiegend mundartlich, nix 7-süß liebliches, aber durchaus Liebes-, Heimat- und natürlich Spottlieder, bereichert durch unzählige musikalische Mitbringsel von Reisen u. Sessions auf und durch unseren wunderbaren „ball of confusion“. Die Klescha geben sich ebenso konzertant, wie tanz-, trink- & folkfest, vom frühen Schoppen bis zur Spätlese.
Nach gut 10jähriger Reife wollen die weinviertler „Gypsy-queens“ eine Art Cuvee ihrer bisherigen Umtriebe und Programme wie „In 80 Takten um die Welt“, „Mit da Kirchn ums Kreuz“ und „Taunz mit mir!“ zur Entfaltung bringen. Fallweise wird's dabei, wie schon in der Vergangenheit, auch zu Übergriffen durch Gäste unterschiedlichster musikalischer Bouquets kommen.

ADULA IBN QUADR –Geige, Xangl
PETER „Moetown“ MEHLING –Gitarre, Quetsche, Xangl
STEFAN „Beckndrescha“ BRODSKY –Schlagwerk
PETER „Mystery Train“ STIX –Baß


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