Klassik

Franz Bartolomey, Cello & musikalische Weggefährten


„Streichquintette!“ – Franz Bartolomey und musikalische Weggefährten spielen Mozart und Dvorák.

Franz Bartolomey, Erster Solo-Cellist der Wiener Philharmoniker, hat für seinen Kammermusik-Abend im MuTh zwei Meisterwerke ausgewählt: Das Streichquintett in g-Moll, KV 516 von Wolfgang Amadeus Mozart und das Streichquintett in Es-Dur op. 97 von Antonín Dvorák. Mozart komponierte insgesamt sieben Streichquintette, wobei er jeweils die Viola verdoppelte, was dem „moll“-Charakter des Werkes eine ganz besondere Klangfarbe verleiht: Musik von tiefer Trauer und Verzweiflungsausbrüchen. Das Werk wirkt wie eine Meditation über den Tod, ein Thema, das Mozart seit 1787 zunehmend verfolgte.
Mit Dvoráks Streichquintett in Es-Dur geht es in der Tradition von Johannes Brahms in die Neue Welt. Allerhand Reminiszenzen an die berühmte Neunte Symphonie, auch bedingt durch den regen Gebrauch der Pentatonik, sind beabsichtigt. Die Klangsprache des tschechischen Komponisten ist urromantisch.

Besetzung: Violine: Christoph Koncz, Ben Morrison. Viola: Elmar Landerer, Lily Francis. Violoncello: Franz Bartolomey


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