Theater

Doch bin ich nirgend, ach! Zuhaus


Der meisterhafte Puppenspieler und die gefeierte Musicbanda mit Osttiroler Wurzeln begegneten einander zuerst am Burgtheater. Bei ihrem neuen Programm mit dem Titel „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ erwartet das Publikum ein Abend voll musikalischer Tiefe und theatraler Wucht.

Im Zusammenspiel von Musik, Wort und Puppe wird der Figur des Wanderers nachgespürt, einer gleichermaßen bewunderten wie gehassten Symbolfigur, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Ein Sinnsuchender, der bei Franz Schubert „vom Gebirge her“ kommt, wie man weiß, und bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt: „Ich soll mich finden, sagt mir das Gestirn. Mich finden? Müßt’ ich da mich nicht vorher verlieren?“

mit
Nikolaus Habjan (Puppenspiel, Rezitation)

Musicbanda Franui
Johannes Eder (Klarinette, Bassklarinette)
Andreas Fuetsch (Tuba)
Romed Hopfgartner (Sopran- und Altsaxophon, Klarinette)
Markus Kraler (Kontrabass, Akkordeon)
Angelika Rainer (Harfe, Zither, Gesang)
Bettina Rainer (Hackbrett, Gesang)
Markus Rainer (Trompete, Gesang)
Andreas Schett (Trompete, Gesang, musikalische Leitung)
Martin Senfter (Ventilposaune, Gesang)
Nikolai Tunkowitsch (Violine)

Konzept, Dramaturgie: Nikolaus Habjan, Markus Kraler, Andreas Schett

Komposition: Gustav Mahler, Markus Kraler/Andreas Schett nach Franz Schuber, Robert Schuhmann, Johannes Brahms

Texte von: Robert Walser und Jürg Amann sowie Liedtexte


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