Elektronik · Neue Klassik · Klassik

Francesco Dillon, Cello Solo mit Elektronik


Francesco Dillon dürfte vielen noch als Mastermind und Cellist des Quartetto Prometeo, von dem fulminanten Viktringer Konzert mit afrikanischen und italienischen Kompositionen der Neuen Musik im Juli 2014 in Erinnerung sein.

Diesmal stellt er in Viktring, mit einer Cello Solo Performance mit Elektronik, australische und neuseeländische Komponisten der Avantgarde mit mehreren Erstaufführungen vor.

Das Programm wird unter anderem Stücke folgender australischer KomponistInnen enthalten:
Matthew Shlomowitz – Popular Contexts, Volume 9 (2015-16), Solo for cello and samples
1. Walking to the Blue Train
2. 70 degrees
3. Random Text Setting
Liza Lim - Spirit weapons - part 1, for solo cello
Kate Moore - Rebellion (2016), Welturaufführung
Peter Scultorphe - Threnody or Requiem still usure

Francesco Dillon hat sein Cello-Studium am Conservatorio L. Cherubini in Florenz unter Andrea Nannoni mit Bestnote abgeschlossen. Drei Jahre war er Cellist im Orchestra Giovanile Italiana. Daraufhin hat er sich bei David Geringas, Mario Brunello und Amedeo Baldovino fortgebildet, Meisterklassen bei Mistislav Rostropovich und Anner Bylsma besucht und war Schüler - für Komposition - bei Salvatore Sciarrino. Neben seiner erfolgreifen Laufbahn als Solist gehört seine andere Leidenschaft der Kammermusik. Mit dem Quartetto Prometeo tritt er sowohl in Italien als auch im Ausland auf (Tourneen u.a. in Japan, Südamerika, Polen, Deutschland, Irland, Frankreich, England, Belgien, Albanien, Österreich, Südamerika, Holland). Als Teil des Ensembles Alter-Ego konzentriert sich Dillon auch auf zeitgenössische Musik. Auf den wichtigsten Musikfestivals in Europa und der Welt gelangen mit Alter-Ego viele Werke zur Uraufführung. Darüber hinaus kollaboriert Dillon mit den bekanntesten Komponisten unserer Zeit wie Gavin Bryars, Luca Francesconi, Philip Glass, Vinko Globokar, Sofia Gubaidulina, Stefano Gervasoni, Jonathan Harvey, Giya Kancheli, David Lang, Arvo Part, Henri Pousseur, Steve Reich, Kaja Saariaho, Salvatore Sciarrino und berühmten elektronischen Musikern wie Matmos, Pansonic, Alva Noto und Scanner


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