Pop / Rock

Françoiz Breut


Die vielleicht schönste Stimme des aktuellen Chanson packt ihre neuen Songs in den Koffer und die Band gleich dazu, um ihr Album "Zoo" von Adrian Utley, seines Zeichens Gitarrist bei Portishead und Magier am Mischpult, produzieren zu lassen. Von Brüssel nach Bristol geht die Reise und als Ergebnis bringt Françoiz Breut die bislang rundeste und harmonischste Produktion ihrer Karriere mit nach Hause. Klangfarben wie füreinander geschaffen. Ein Produzent, der große Bewunderung für die französische Sängerin mitbringt und das Beste aus ihr und der Band herausholt. Eine Produktion, die den Charakter der Stimme Breuts ins Zentrum stellt und in ihrer ganzen Bandbreite zur Geltung bringt.

"Zoo" ist eine ideale Symbiose aus französischem Chanson und moderner Gitarrenmusik. Warum die Wahl des Produzenten so ideal zum neuen Material passt, wird schnell klar, wenn man "Zoo" hört. Mehr denn je ist das Zusammenspiel von Melodie, Rhythmus und Stimme ein organisches und verhält sich damit ähnlich zu dem, was Utleys Band auszeichnet - auch wenn von Downbeat bei Breut nicht die Rede sein kann. Die rhythmische Komponente bildet dabei die Basis für den Prozess des Songschreibens. Breuts Gitarrist Stéphane Daubersy ist ihr kreativer Gegenpart. Zusammen illustrieren sie die tiefgründigen Texte aus der Feder Françoiz Breuts und erarbeiten sich Melodien, die ihrer Lyrik poetisch in Nichts nachstehen.

Verzaubernde Themen bevölkern den titelgebenden Zoo - wie der Tanz der Schatten in "La danse des ombres", die fast märchenhafte Begegnung mit einer Schäferin ("La proie"), "La conquête" über die Fragilität der Liebe, ein sehnsüchtiger Unterwasser-Traum ("Deep Sea Diver") oder das mythische "Le jardin d'Eden". Diese Geschichten verwandelt das Duo entlang variantenreicher Rhythmik in Songs, die zugleich Leichtfüßigkeit und Tiefe haben, deren Musikalität wie aus einer nie versiegenden Quelle sprudelt.

Vor den Aufnahmen in Bristol befand Françoiz Breut: "Ich habe mich noch nie so im Einklang mit Musik gefühlt." Das ist hier in jedem Ton zu spüren.


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