Kunstausstellung

Fragile Hands


Mit Referenz auf Chris Markers Filmessays thematisieren die 27 teilnehmenden KünstlerInnen politische und soziale Veränderungen, die sowohl eine imaginierte als auch die reale Globalisierung mit sich bringen.

Ihre Antworten manifestieren sich als ästhetische Positionen, welche die Hybris des globalen Kapitalismus im Gewand der Demokratie in Frage stellen.

Die Filmessays sind Bezugspunkt für viele Kunstschaffende. Marker war einer der großen Erneuerer des Films. Kurator Shaheen Merali bezeichnet ihn als Intellektuellen, dessen Elaborate von einer genresprengenden Intertextualität geprägt sind. Seine Essays führen uns die im Alltag zugezogenen Wunden vor Augen, anhand derer er die Zeit in ihrer historischen, im Film als poetische Ton- und Bildcollage umgesetzten Bruchstückhaftigkeit analysiert.

KünstlerInnen:
Mohammed Al-Hawajri (Palästina)
Masoumeh Bakhtiary (Iran)
Binu Bhaskar (Indien)
Madhu und Hazra Chitrakar (Indien)
Rajib Chowdhury (Indien)
Ramesch Daha (Österreich/Iran)
Natasha de Betak (Frankreich/Indien)
Majid Fathizadeh (Iran)

Debesh Goswami (Indien/Frankreich)
Probir Gupta (Indien)
Ghazaleh Hedayat (Iran)
Taha Heydary (Iran)
Khaled Jarrar (Palästina)
Rajkamal Kahlon (USA/Indien/Deutschland)

Katayoun Karami (Iran)
Leena Kejriwal (Indien)
Amir Mobed (Iran)
Masoumeh Mozafari (Iran)
Tarzan and Arab Nasser (Palästina)
Charley Nijensohn (Argentinien/Deutschland)

Amin Nourani (Iran)
Lisl Ponger (Österreich)
Simit Raveshia (Indien)
Oliver Ressler (Österreich)
Atefeh Samaei (Iran)
Rozita Sharafjahan (Iran)
JJ Xi (China/Großbritannien)

Im Kontext der Ausstellung findet das internationale Symposium Cultural Policies in Cities statt, das sich den Themen Kunst/Politik/Gesellschaft widmet.



Ausstellungseröffnung: 11. März 2014, 18:30 Uhr
Begrüßung: Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien
Zur Ausstellung: Shaheen Merali, Kurator und Autor, London


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