Theater

Foxfinder


Österreichische Erstaufführung - Eine Produktion des Projekttheaters in Kooperation mit WERK X.

Eine ländliche Gegend irgendwo in England steckt in einer wirtschaftlichen Krise und ist Gegenstand einer rigorosen behördlichen Untersuchung. Das Ehepaar Samuel und Judith Covey, geschockt vom Tod ihres Sohnes und verzweifelt wegen der schlechten Ernte, wird zur Zielscheibe des jungen „Foxfinders“ William Bloor, der sich zum Zwecke seiner Ermittlungen bei ihnen einquartiert.

Schuld an allem Elend ist der Fuchs, Todfeind der Menschen. Er kontaminiert die Bauernhöfe, beeinflusst das Wetter, manipuliert den Verstand und tötet unschuldige Kinder – für Bloor gibt es daran keinen Zweifel. Seine Besessenheit destabilisiert das soziale Dorfgefüge und führt zu Misstrauen bis hin zu gegenseitigem Verrat der befreundeten Höfe.

Die Autorin Dawn King verortet ihre Geschichte, die sich mit dem Thema Fundamentalismus auseinandersetzt, parabelhaft in einer fiktiven, archaisch anmutenden Welt mit einem Hang ins Unheimliche. Es liest sich wie eine politische Parabel, ein historisches Drama aus einer bäuerlichen Epoche, eine Beschreibung der fernen/nahen Zukunft: der Überwachungsstaat mit einer hemmungslosen Ideologie des Wachstums.

Inszenierung: Susanne Lietzow
Bühne und Ausstattung: Marie-Luise Lichtenthal
Musik und Komposition: Gilbert Handler
Bilder: Markus Orsini-Rosenberg
Ton: Manfred Walser
Licht: Harald Michlits

Mit: Maria Hofstätter, Martina Spitzer, Marc Fischer, Rafael Schuchter


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