Film

Forever Alive - In Memoriam Krzysztof Kieślowski (1941-1996)


Alle Spielfilme werden zum ersten Mal in Österreich als digital restaurierte Originalversionen mit englischen Untertiteln präsentiert. Bei acht Filmen gibt es nach den Screenings ein Publikumsgespräch mit dem legendären Drehbuchautor Krzysztof Piesiewicz.

DIE FILMRETROSPEKTIVE
KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI 75/20

Fr., 30. September – Mi., 5. Oktober
Urania Kino, Wien

Alle Spielfilme werden zum ersten Mal in Österreich als digital restaurierte Originalversionen mit englischen Untertiteln präsentiert. Bei acht Filmen gibt es nach den Screenings ein Publikumsgespräch mit dem legendären Drehbuchautor Krzysztof Piesiewicz.

Er starb vor über 20 Jahren, am 13. März 1996. An einem Herzinfarkt während einer Herzoperation. Heuer hätte er am 27. Juni seinen 75. Geburtstag gefeiert. In Erinnerung an sein großartiges Schaffen machte ihn daher die Polnische Filmakademie zum Patron des Jahres 2016: Krzysztof Kieślowski, einer der besten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts. Das LET‘S CEE Film Festival erinnert zusammen mit Cineplexx International, dem Polnischen Institut Wien und dem Polish Film Institute an den großen Regisseur und zeigt die Filmretrospektive Krzysztof Kieślowski 75/20. Bei acht Filmen gibt es nach der Vorführung moderierte Publikumsgespräche mit dem legendären Bürgerrechtsanwalt und Drehbuchautor Krzysztof Piesiewicz, der gemeinsam mit Kieślowski für die meisten von dessen Spielfilmen die Vorlagen geliefert und damit Filmgeschichte geschrieben hat; bei der Doku Still Alive. Ein Film über Krzysztof Kieślowski wird der Buch- und Drehbuchautor Stanisław Zawiśliński für ein Q&A zur Verfügung stehen.

Die Filmreihe wird mit der im Jahr 2005 produzierten Dokumentation Still Alive. Ein Film über Krzysztof Kieślowski (Regie: Maria Zmarz-Koczanowicz, 2005) eröffnet, in der neben Kieślowski selbst auch seine Lieblingsschauspieler Jerzy Stuhr, Grażyna Szapołowska und Juliette Binoche, der Filmkomponist Zbigniew Preisner, der Kameramann Sławomir Idziak und viele weitere Lebensbegleiter des Regisseurs zu Wort kommen. Am selben Abend wird auch das Meisterwerk Die zwei Leben der Veronika (1991) präsentiert – ein metaphysisches Drama mit Irène Jacob in der Titelrolle. Zu weiteren Pflichtterminen für Cineasten gehören die beiden Kinoversionen der legendären Fernsehserie Dekalog – Ein kurzer Film über das Töten (1988) und Ein kurzer Film über die Liebe (1988) – genauso wie die mehrfach ausgezeichnete international koproduzierte Filmtrilogie Drei Farben: Blau, Weiß, Rot (1993–1994), in der neben Irène Jacob auch Julie Delpy und Juliette Binoche brillieren. Die Retrospektive, auf deren Programm des Weiteren die Spielfilme Die Narbe (1976), Der Filmamateur (1979), Ohne Ende (1985) und Der Zufall möglicherweise (1987) stehen, wird durch die Dokumentation Krzysztof Kieślowski: I’m So-So... (Regie: Krzysztof Wierzbicki, 1996) abgerundet, ein faszinierendes Gespräch mit dem Regisseur über sein Leben und sein Filmschaffen.
Veranstalter: LET’S CEE Film Festival in Zusammenarbeit mit der Cineplexx International und dem Polnischen Institut Wien. Sponsoren und Hauptpartner: Polnisches Filminstitut in Warschau (PISF), GLS Austria, Österreichischer Gewerbeverein und MK2.

Karten zu allen Screenings sind ab 1. September zum Sonderpreis von nur 7,50 Euro an der Abendkasse im Urania Kino, telefonisch unter +43 1 715 82 06 sowie auf www.cineplexx.at erhältlich.


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