Kunstausstellung

fokus sammlung 05 : Stillleben


Mit der diesjährigen Sommerausstellung setzt das Museum Moderner Kunst Kärnten den Themenschwerpunkt des Stilllebens fort.

Nachdem im Frühjahr 2017 in der Gruppenausstellung „unheimlich schön. STILLLEBEN HEUTE“ eine große Bandbreite an zeitgenössischen, nationalen und internationalen Positionen des Stilllebens präsentiert wurden, werden in der aktuellen Schau, in der Reihe „fokus sammlung“, Stillleben aus den Beständen der Kunstsammlung des Landes Kärnten/MMKK vorgestellt, die schwerpunktmäßig Arbeiten von Kärntner Künstlerinnen und Künstlern beinhaltet, in der aber ebenso Werke nicht heimischer Kunstschaffender vertreten sind. Das klassische Genre des Stilllebens findet sich in der Kunstsammlung in einer überraschend großen Bandbreite unterschiedlichster Qualitäten. Es umfasst nicht nur Gemälde und Grafik, sondern auch Fotografien und Objektinstallationen.

Die Werke stammen aus der Zeit des 19., 20. und 21. Jahrhunderts und beschreiben verschiedene Stile, vom Realismus und der Biedermeiermalerei des 19. Jahrhunderts über die Tendenzen der Moderne bis hin zu vielfältigen Formulierungen unterschiedlichster Mittel und Medien postmoderner Möglichkeiten. Vertreten sind in der Schau u. a. Künstler und Künstlerinnen des „Viktringer Kreises“, wie Markus Pernhart, Ludwig Willroider und einzelne Mitglieder der Familie Moro; Nikolaus Gysis und Albin Egger-Lienz; dann die Maler des Nötscher Kreises, Anton Kolig und Anton Mahringer; verschiedene Protagonisten der Zwischenkriegszeit, z. B. Felix Esterl, Georg Pevetz, Herbert Boeckl oder Werner Berg; Maler der Nachkriegszeit, wie etwa Karl Bauer oder Maria Lassnig, und Künstler der Gegenwart, darunter Reimo Wukounig, Cornelius Kolig, Bella Ban, Hubert Lobnig, Ernst Logar oder Haim Steinbach u. a. Die Werke sind in der Ausstellung in 14 Räumen thematisch in Gruppen – vom Blumen- und Mahlzeitstillleben, über das Tierstück, das Seemannsstillleben, das Vanitas-Bild, bis zum Interieur und zu Bildern der heutigen Gegenstandswelt – geordnet und treffen in ihren zeitlichen Unterschieden und stilistischen Gegensätzen spannungsreich aufeinander.


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