Tanz · Theater

Fluid Skin


Zum zweiten Mal entwickelt Georg Blaschke gemeinsam mit seinem Team eine choreografische Arbeit speziell für die Räumlichkeiten der Wiener Innenstadtgalerie. Dabei handelt es sich um zwei Männersolos, die in die laufende Ausstellung von Michael Blank integriert werden.

Bei F L U I D S K I N geht es um die Frage nach dem Verhältnis von bewegten Oberflächen. Strukturierte Körperaktionen, Lichtprojektionen und Überlagerungen von fragmentierten Mustern generieren virtuelle Räume im gegebenen Umraum der Galerie. In diesen un-realen Räumen folgen die Performer einem verdeckten Subtext, der sie in das fluide Habitat einnisten lässt. Die ortspezifische Klanginstallation von Christian Schröder intensiviert das Erlebnis eines imaginativen Zufluchtsorts und komplementiert die Entwicklung eines choreografischen Modells, das auch auf andere Räume übertragbar ist. Fluidität gilt als Sinnbild für die Vergänglichkeit aber auch Mobilität einer konkreten, sinnlich aufgeladenen Umgebung, in der man temporär innewohnen kann. Körperaktionen, akustische und visuelle Interventionen werden als gleichwertige Parameter im Zusammenspiel der Live-Performance betrachtet.

Künstlerische Leitung: Georg Blaschke
Choreografische Recherche und Performance: Tomaz Simatovic, Georg Blaschke
Raum- und Materialgestaltung: Hanna Hollmann
Klangregie und Komposition: Christian Schröder
Abendregie Ton: Sebastian Bauer
Lichtgestaltung und technische Recherche: Sabine Wiesenbauer
Management: Claire Granier/ M.A.P. Vienna
Produktion: M.A.P. Vienna 2016, mit freundlicher Unterstützung von der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem bka:kunst und kultur.

Foto:
© Laurent Ziegler


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