Jazz · World Music

Florin Raducanu & Friends


Music from Parker, Monk, Coltrane & Music of the World for International Jazz Day

"Revealing the Romanian Traditional Music on Jazz" ist das Titelprojekt, welches Live-Aufnahmen von Florin Raducanu und seiner Band beinhaltet, aufgenommen im Porgy & Bess Jazzclub in Wien (Österreich) im Oktober 2010. Traditionell besteht die rumänische Musik aus einer Vielzahl spezifischer Stile, die den historischen Regionen Rumäniens eigen sind. Mit seinen multikulturellen Einflüssen vom Balkan und der Donau-Karpaten-Region beinhaltet die traditionelle rumänische Musik auch ursprüngliche Elemente – musikalische Elemente aus den orientalischen Gegenden des Balkans und sogar keltische.

Dieses reiche Erbe spiegelt sich in "Breaza" und "Geampara" wider, in welchen orientalische Rhythmen und Inflexionen zu finden sind, sowie in "Mocirita", "Cantec din Oas" und "Catu-I Maramuresu", die von keltischen Themen durchzogen sind. Musikwissenschafter und Anthropologen fanden keltische Einflüsse in der traditionellen Musik der Maramures-Oas Region in Rumänien, welche diese Musik für die mit keltischer Musik bereits vertrauten Zuhörer zugänglich macht. Es gibt ein gemeinsames Element – spontane Kreativität und Improvisation – das spezifisch für Weltmusik ist.

Die rumänische "Doina" ist ein Lied mit improvisierter Struktur ähnlich dem afroamerikanischen "Blues" oder dem hinduistischen "Raga". Das Musikprojekt "Enthüllung der traditionellen rumänischen Jazzmusik" ist eine Synthese aus Weltmusik und Jazz, die zeigt, wie Jazz Genres und Traditionen zu vereinen vermag. (Florin Raducanu)

Der rumänische Pianist Florin Raducanu beschäftigt sich seit längerem mit den Schnittstellen zwischen Jazz, rumänischer Folklore und World Music und kommt dabei zu einem durchaus überzeugenden Ergebnis. Anlässlich des "International Jazz Day" kehrt er auf die P&B-Bühne zurück – auch um seine ebendort eingespielte CD zu präsentieren. Bun venit! CH

Florin Raducanu: piano Dalila Cernatescu: pan flute Mihai Sebastian: tenor saxophone Adrian Flautistu: bass Laurentiu Zmau: drums


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