Film · Theater

La Grande Bellezza von Paolo Sorrentino


Toni Servillo als Jep Gamberdella in einer meisterhaften Hommage an Fellinis Filme


  1. Paolo Sorrentino. OmU mit u.a.Toni Servillo, Carlo Verdone, Sabrina Ferilli



Niemand präsentiert die Symptome der Wohlstandsgesellschaft so elegant wie Paolo Sorrentino in LA GRANDE BELLEZZA, einer meisterhaften Hommage an Fellinis Filme LA DOLCE VITA und ROMA. Es ist ein grandioser Bilderbogen aus der Ewigen Stadt, in dem wir diesmal nicht Marcello Mastroianni folgen, sondern Toni Servillo als ebenso eloquentem wie zynischem Autor Jep Gambardella, einer Größe der Society. Opulent, phantasievoll, verspielt, eine reine Augenweide ist diese tiefe Verbeugung vor dem großen Fellini.
Rom im sommerlichen Glanz. Jep Gamberdella – trotz der ersten Al--te-rungserscheinungen ein attraktiver Mann mit unwiderstehlichem Charme – genießt das mondäne Leben der Stadt in vollen Zügen. Er ist auf allen Empfängen und Festen zu sehen, sein sprühender Geist und seine Gesellschaft sind sehr gefragt. Der erfolgreiche Journalist und unverbesserliche Verführer hat in seiner Jugend einen Roman geschrieben, der ihm einen Literaturpreis und den Ruf eines frustrierten Autors eingebracht hat. Er verbirgt seine Ratlosigkeit hinter einer zynischen, nüchternen Haltung und betrachtet die Welt mit bitterem Durchblick. Auf der Terrasse seiner Wohnung veranstaltet er Feste, bei denen sich „der menschliche Apparat”entblößt.


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