Oper · Theater

Fidelio


Es gibt keine unterschiedlichere Betrachtungs- und Ausdrucksweise für eine musikalisch-szenische Gestaltung, die sich mit dem Grundproblem von Erotik oder Liebe beschäftigt, als „Così fan tutte“ und „Fidelio“. Wenn wir im „Ring“ zeigen konnten, dass Liebe und Macht nicht vereinbar sind, so können wir mit diesen zwei Opern deutlich machen, wie unterschiedlich der Denkansatz sein kann, was Eros oder Agape, oder beides zusammen, beinhalten. Ist die unbeugsame Treue von Leonore erotisch? Und ist Fiordiligi nur eine ihrem Trieb hingegebene Frau? Wohl nicht.

Sängerinnen und Sänger der Accademia di Montegral

Leonore: Bettine Kampp, Monika Riedler, Junko Saito
Florestan: George Vincent Humphrey, Wolfram Wittekind, Andrew Sritheran
Don Pizzarro: Thomas Gazheli, James Roser
Rocco: Jens Waldig, Raphael Sigling
Marzelline: Paola Leggeri, Mary-Jean O’Doherty
Jacquino: Markus Herzog, Giorgio Valenta
Minister: Michael Kupfer, James Roser

Orchester und Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung: Gustav Kuhn

Regie und Bühnenbild: Alexander Polzin
Co-Regie: Sommer Ulrickson
Kostüme: Wojciech Dziedzic


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