Theater

Feuersalamander 451


Die Bücher brennen wieder – vorläufig nur auf der Theaterbühne: Bernd Watzkas neues Stück "Feuersalamander 451", frei nach Ray Bradburys Roman „Fahrenheit 451“, spielt in einem totalitären Staat, der Bücher verbietet.

Die Gesellschaft wird vom politischen System unmündig gehalten, Massenmedien vertreiben Langeweile und kulturelle Trostlosigkeit. Selbstständiges Denken gilt als gefährlich, da es zu Ungleichheit unter den Menschen und antisozialem Verhalten führe – und so die Ordnung destabilisiere. Bücher seien dabei das Hauptübel für schädliches, nicht-konformes Denken und Handeln.

Bücher aufzuspüren und zu verbrennen ist Aufgabe der Feuersalamander, eine vom brutalen Hauptmann (Régis Mainka) angeführte Sondereinheit des Regimes. Alles geht gut, bis einer der Salamander, Montag (Boris Popovic), von der jungen Träumerin Clara (Sophie Resch) wachgerüttelt wird und zu zweifeln beginnt.

Es spielen: Régis Mainka, Boris Popovic, Sophie Resch
Regie: Valentin Werner
Produktionsleitung/Live-Regie: Stefan Pfeffer
Regie-Assistenz: Hanna Fenzl
Kostüm: Sophie Marie Frauscher
Video: Tobias Zarfl
Gesamtproduktion: WIENDRAMA


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