Theater

feminin/masculin


Facettenreich und teils provokant setzt sich Bodo Hell mit Aspekten der Geschlechterbeziehung auseinander, wobei er mit dem Titel „feminin/masculin“ bewusst Bezug nimmt auf Jean-Luc Godards Film „Maskulin Feminin“ aus dem Jahr 1966.

Mit der Wortkreation „Genderrassa bumm“ fasst Hell sein Stück treffend zusammen. Geboten wird eine abwechslungsreiche Auseinandersetzung mit Perspektiven des "Geschlechterklintschs", untermauert mit Bezügen auf das Mysterium der Heiligen Agnes, den Tobiasnächten oder Mozarts Zerlinenarien, dargeboten in allen Facetten der stimmlichen Möglichkeiten. „Gut gerahmt gewinnt das Bild“ heißt es da in Bodo Hells Stück. Beim musikalischen Rahmen lässt der griechische Komponist Periklis Liakakis seinen musikalischen Obsessionen freien Lauf und verlangt den DarstellerInnen schier Unmögliches ab. Ernst Binder lässt in seiner Inszenierung mythologische Bilder mit heimatlichen Almlandschaften ineinanderfließen.

„feminin/masculin“ verspricht ein vergnüglich-anspruchsvolles Singspiel, in dem sich die Fantasie des Publikums ihren Assoziationen ungehemmt und zügellos hingeben darf.

Mit
Gina Mattiello
Didi Bruckmayr
Kaoko Amano
Clemens Kölbl
Mona Kospach
und Bodo Hell

Inszenierung/Raum: Ernst Marianne Binder
Musikalische Leitung: Periklis Liakakis
Ausstattung: Vibeke Andersen
Licht: Geari Schreilechner
Technik: Christoph Trummer/Benedikt Palier
Assistenz: Alina Samonig

Produktion: Andrea Speetgens
Technische Leitung: Geari Schreilechner
http://dramagraz.mur.at/


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