Theater

Faust. Wie viel Böses braucht ein Mensch?


Cordula Nossek und Frank Panhans begeben sich in die Tragödie von „Faust" und versuchen mit Mitteln des Schauspiels und Figurentheaters eine Antwort auf diese brennende Frage zu finden: Wie viel Böses braucht ein Mensch?

Seit die Menschheit zu ihrem Selbstbewusstsein kam, existieren Gut und Böse in der Welt. Bis heute weiß man nicht zweifelsfrei, was das Gute und das Böse wirklich ist.
In der berühmten Geschichte über den Gelehrten Faust, der sich mit dem Teufel einlässt und in das junge Gretchen verliebt, fand Goethe ein Sinnbild für diesen Widerspruch im Menschen. Mephisto, das personifizierte Böse, ist eine treibende Kraft. Der Mensch strebt nach Fortschritt, doch wie weit geht er für sein unermüdliches Streben nach Wissen. Die Geschichte ist eine Geschichte der Zerstörung.

Zweifellos brachte diese Methode die Menschheit auf ihren heutigen Entwicklungsstand. Aber mit der Dimension des gelebten Guten wuchs zugleich auch die Zerstörungskraft des Bösen. Ist das sinnvoll?

Cordula Nossek und Frank Panhans begeben sich in die Tragödie von „Faust" und versuchen mit Mitteln des Schauspiels und Figurentheaters eine Antwort auf diese brennende Frage zu finden: Wie viel Böses braucht ein Mensch? Auf der Suche nach einer verspielten Interpretation des deutschen Klassikers werden sie einen lustvollen Umgang mit der Sprache wieder entdecken, der Liebe zu Gretchen eine Chance geben und mit Spaß den Sinn des Lebens ergründen. „Wohin soll es nun gehen? Wohin es dir gefällt. Wir sehn die kleine, dann die große Welt."

Besetzung:
Eine Produktion von Dachtheater | Regie: Jörg Schwahlen | Bühne: Gernot Ebenlechner | Lichtdesign: Hannes Röbisch (DSCHUNGEL WIEN) | DarstellerInnen: Cordula Nossek, Frank Panhans

Der Tragödie erster Teil nach Johann Wolfgang von Goethe


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