Literatur · Theater

faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete


Endlich: Die sechs großen Stücke des österreichischen Dramatikers Ewald Palmetshofer erscheinen in einem Band.

Von wohnen. unter glas (UA 2008, Schauspielhaus Wien) bis die unverheiratete (UA 2014, Wiener Akademietheater) dokumentieren sie mit provozierender Sprachkraft und feinsinnigem Klang das menschliche Versagen. Im Verlauf der letzten Jahre vermochte Palmetshofer als einer der wortgewaltigsten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker die Grenzen des Theaters mittels Sprache, Form und inhaltlicher Brisanz immer wieder aufs Neue auszuloten.

Das Schauspielhaus Wien, dem Autor seit seiner Hausautorenschaft 2007/08 eng verbunden, präsentiert in Kooperation mit dem Burgtheater und dem Fischer Verlag das Buch mit dem Titel des gleichnamigen Stücks faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete. An den jeweiligen Uraufführungsinszenierungen beteiligte Ensemblemitglieder des Schauspielhauses und Gäste aus dem Burgtheater lesen in Anwesenheit des Autors Stückauszüge.

Es lesen: Steffen Höld, Katja Jung, Nicola Kirsch, Myriam Schröder, Thiemo Strutzenberger sowie Barbara Petritsch, Christiane von Poelnitz, Stefanie Reinsperger und Ewald Palmetshofer

Es ist das schwingend gesprochene Lied der verstopften Gegenwart, einer Zeit, die sich selbst verschluckt hat und sich von sich selbst zu befreien sucht. (Frankfurter Rundschau)

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