Theater

Faust


Nach Schillers Die Räuber und Lorcas Bernarda Albas Haus inszeniert der Intendant des Landestheaters, Johannes Reitmeier, einen weiteren großen Klassiker. Zusammen mit seinem künstlerischen Team aus den genannten Produktionen wird er Goethes Werk auf die Bühne bringen.

Der Tragödie Erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe

Nur wenige Werke der deutschsprachigen Literatur – ausgenommen vielleicht Luthers Übersetzung der Bibel – bieten einen solchen Fundus an Zitaten und Redewendungen, die es ins allgemeine Sprachgedächtnis geschafft haben: „Verweile doch, du bist so schön.“ – „Das also ist des Pudels Kern!“ – „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“ Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Jeder kennt also Goethes „Faust“? Ja – und nein.

Denn die Vielschichtigkeit von diesem Opus Magnum überrascht dann doch immer wieder. Spielorte sind Studierzimmer und Studentenkneipe, Hexenkeller und Walpurgisnacht, Dom und Gefängnis, Garten und Schlafstube. Ganz unmittelbar beschreibt Goethe den Drang, diesen einen perfekten Moment zu finden, der allem einen Sinn zu geben vermag: die Ruhelosigkeit und stetige Flucht vor der Realität; die Verlockungen des Lebens; die Verzweiflung über das Zerbrechen einer großen Liebe; den Schmerz des Verrats. Zeitlose Themen, die nach wie vor aktuell sind.

Nach Schillers Die Räuber und Lorcas Bernarda Albas Haus inszeniert der Intendant des Landestheaters, Johannes Reitmeier, einen weiteren großen Klassiker. Zusammen mit seinem künstlerischen Team aus den genannten Produktionen wird er Goethes Werk auf die Bühne bringen.

Regie
Johannes Reitmeier
Bühne
Helfried Lauckner
Kostüme
Anke Drewes
Musik
Kenneth Winkler
Matinee


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