Jazz

Faulhammer & Co


Inspiriert von den Jazzrockgranden der Siebzigerjahre, allen voran dem Mahavishnu Orchestra, beschäftigt sich das aktuelle Programm dieses Quartetts mit dem Aufbrechen der Grenzen zwischen Jazz und Rockmusik und erweckt die Kompositionen von Max Tschida und Tobias Faulhammer in der gemeinsamen Improvisation zum Leben.

Aufbrechen kann man Austern, Regeln, Schlösser, Käfige, Erde, Kisten, Autos, Wohnungen, Sendeformate, Monopole, Denkweisen, Asphalt, Systeme, Briefe, Hirsche, Eisdecken, Situationen und: GRENZEN.

Die Natur der Grenze ist eigentlich jene erstaunliche Tatsache, das sie temporär etwas trennt, was unter/über/entlang der Grenzziehung längst verbunden ist, zusammenwächst…: sie also irgendwann mit Sicherheit obsolet wird.

Doch leider bleiben einstmalige Be- & Ausgrenzungen in unseren Köpfen höchst lebendig: es bilden sich quasi jene „Eisernen Vorhänge“ des Misstrauens, der Ängste, des Neides…
Von jeher hat der Jazz Grenzen überschritten, hat sich entwickelt und behauptet durch musikalische „Fusionierung“.

Tobias Faulhammer: composition, guitars
Max Tschida: composition, keyboards
Christian Müller: violin
Sebastian Küberl: bass
Jakob Kammerer: drums

Eintritt: Pay as you wish an der Abendkassa bzw. 7,50.- € im VVK inkl. Sitzplatzreservierung


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