Literatur · Klassik

Farkas entdeckt Amerika


Diese literarisch-musikalische Veranstaltung basiert auf dem Gedichtband „Farkas entdeckt Amerika“, in dem der Wiener Schauspieler und Kabarettist Karl Farkas mit schwarzem Humor seine Flucht vor dem Nazi-Regime über Marseille, Barcelona und Lissabon nach New York und sein dortiges Leben von 1938-46 beschreibt.

ein literarisch-musikalisches Programm zu einem lustigen Gedichtband von Karl Farkas mit Heidrun Samstag (Rezitation) und Johanna Beisteiner (Gitarre)

Diese literarisch-musikalische Veranstaltung basiert auf dem Gedichtband „Farkas entdeckt Amerika“, in dem der Wiener Schauspieler und Kabarettist Karl Farkas mit schwarzem Humor seine Flucht vor dem Nazi-Regime über Marseille, Barcelona und Lissabon nach New York und sein dortiges Leben von 1938-46 beschreibt. Bis dahin auf zahlreichen Bühnen des deutschen Sprachraums ein gefeierter Star, war er in den USA weitgehend unbekannt, weswegen er sich nur schwer eine neue Existenz
aufbauen konnte. Er trat vor anderen Exilanten auf und fungierte als Script-Autor. Zudem litt er unter der Trennung von seiner Familie, die er in Österreich zurücklassen musste. Erst 1946 konnte Farkas wieder nach Wien zurückkehren und
an seine einstigen Erfolge anknüpfen.

Die Gitarristin Johanna Beisteiner, die in einem Antiquariat zufällig auf eines der noch wenigen erhaltenen Exemplare des 1942 in New York erschienenen Gedichtbandes gestoßen war, konzipierte mit der Schauspielerin Heidrun Samstag ein abendfüllendes, ironisches Programm begleitet von Flamenco, Tango, Jazz sowie Musik von Schubert. Die beiden Künstlerinnen wollen auf ein unbekanntes, jedoch bedeutendes Werk eines großen Wieners aufmerksam machen.

  • 01/4000-20000

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