Theater

Fanni Futterknecht - We Will Not Let You Go


Im Projekt "We Will Not Let You Go" inszeniert die Künstlerin Fanni Futterknecht gemeinsam mit einer Gruppe von Darsteller*innen in der Nordbahn-Halle tableauartige Situationen und performative Bildmomente.

Uraufführung / Performance/Installation / in englischer Sprache

Diese orientieren sich an abstrahierten medialen Bildern von ideologischen Momenten wie etwa Demonstrationen und Manifestationen. Mittels grafischer Sprachelemente und minimalistischer, performativer Handlungen lassen Futterknecht und ihre Performer*innen choreografierte poetische Bilder entstehen.

"We Will Not Let You Go" untersucht Subjektkonstruktionen innerhalb unserer westlichen Gesellschaft, Augenblicke vermeintlicher Gemeinsamkeit und die Isolation jedes einzelnen Menschen. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Sichtbarmachung von Machtstrukturen, Anschauungen und Wertsysteme innerhalb unserer Sprache und in Gruppenhierarchien. Außerdem werden die symbolische Aneignung von Raum und soziale Kontrolle thematisiert. Mit Tafeln und Schildern ausgestattet formieren sich die Performerinnen immer wieder neu zu einer Gruppe „stiller Sprechender“, die die Betrachterinnen auffordern, ihre eigene Stimme zu hören und zu Leser*innen zu werden.

Fanni Futterknecht studierte bildende Kunst und Video an der Gerrit Rietveld Academie Amsterdam und an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie szenische Künste im Rahmen des Programms Essai des CNDC in Angers, Frankreich. Ihre Arbeiten positionieren sich medienübergreifend zwischen Video, Performance und Installation.

Künstlerische Leitung / Installation / Text Fanni Futterknecht Performance und Choreografie Lau Lukkarila, Sara Lanner, Alexandru Cosarca, Elizabeth Ward, Lina Venegas, Eva-Maria Schaller u. a. Dramaturgische und künstlerische Assistenz Costas Kekis Musik/Komposition Peter Kutin Kostümumsetzung Edith Payer Produktionsleitung Eva Kees

Eine Koproduktion von Fanni Futterknecht und brut Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien, des Bundeskanzleramts Kunst und Kultur, des Otto Mauer Fonds und des Landes Niederösterreich. In Kooperation mit der Nordbahn-Halle als Teil des F&E-Projekts „Mischung: Nordbahnhof“.


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