Vortrag · Fotografie Ausstellung · Ausstellung: Wissen

Faces of CARE: Syria


Fotoausstellung: Die Fotos „Dear World – I LOVE SYRIA“ spiegeln die Gedanken und Gefühle von syrischen Flüchtlingen im Lager Zataari in Jordanien wieder. Sie berühren und vermitteln den BetrachterInnen einen persönlichen Einblick der Sehnsüchte und Wünsche der vor dem Bürgerkrieg Geflohenen.

Dokumentation: Foto- und Filmmaterial über syrische Flüchtlinge in Jordanien und im Libanon

Podiumsdiskussion (Hintergründe und Einblicke)
TeilnehmerInnen angefragt:
Michael Linhart (Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten und ehem. Österreichischer Botschafter in Damaskus)
Mr. Suleiman Jasir Al-Herbish (Director-General and CIO of OFID (OPEC Fund for International Development)
Martin Staudinger (Journalist, Profil)
Dr. Andrea Wagner-Hager (Geschäftsführerin CARE Österreich)
- In Reserve: Bernard Borkhosh (Country Director CARE Libanon)
Moderation: angefragt Christoph Feurstein

Vor drei Jahren haben die Kämpfe in Syrien begonnen: Innerhalb Syriens sind rund 6,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie irren auf der Suche nach Schutz durchs Land und erhalten kaum Hilfe.

Zusätzlich zur notleidenden Bevölkerung in Syrien zählen die Vereinten Nationen mehr als 2,4 Millionen registrierte Flüchtlinge, die in eines der Nachbarländer (Jordanien, Ägypten, Libanon, etc.) flüchten mussten.

In Jordanien suchen derzeit über 600.000 syrische Flüchtlinge Schutz – die meisten davon in den Städten, im Libanon wurde am 3. April der Millionste-Flüchtling gezählt – und täglich kommen etwa 2500 weitere dazu.
Insgesamt benötigen rund neun Millionen SyrerInnen dringend humanitäre Hilfe.
ES FEHLT AN ALLEM

Die Flüchtlinge leben in meist desolaten, völlig überfüllten Mietwohnungen, in Flüchtlingslagern oder dort wie sie gerade Unterschlupf finden. Es gibt nicht genug Arbeitsplätze, lebenswichtige Güter sind begrenzt. Sauberes Trinkwasser ist oft nicht vorhanden, was wiederum Krankheiten bei den ohnehin geschwächten Flüchtlingen verursachen kann. Die medizinische Basisversorgung ist zwar theoretisch mit der Registrierung beim UNHCR abgedeckt, steht jedoch in der Praxis oft nicht zur Verfügung.
KINDER LEIDEN BESONDERS
50% aller Flüchtlinge sind Kinder. Die Familien sind zerrissen, vom Verbleib des Vaters in Syrien fehlt oft jede Spur. Durch die psychische und physische Auswirkungen der Flucht und des Lebens in einem fremden Land, Kinderarbeit, Fernbleiben vom Unterricht, schlechte medizinische Versorgung sind Kinder besonders stark von der humanitären Krise betroffen.

SO HILFT CARE

CARE leistet humanitäre Hilfe und versorgt in Jordanien, der Türkei und im Libanon Menschen aus Syrien, die dort Zuflucht suchen. Die Flüchtlinge - mehr als drei Viertel davon sind Frauen und Kinder - kommen oft nur mit der Kleidung an, die sie am Körper tragen. Die meisten mussten ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen.

In den CARE-Zentren verteilen CARE-Mitarbeiter Decken, Matratzen und Hausrat, helfen den Flüchtlingen bei der Planung der nächsten Schritte und beraten sie über die Möglichkeiten weiterer Unterstützung vor Ort. Stark traumatisierten Flüchtlingen bietet CARE psychologische Betreuung an und stellt für besonders betroffene Familien finanzielle Hilfe - für Miete, Lebensmittel, Kleidung und mögliche notwendige Gesundheits-versorgung - zur Verfügung.

Mindestspende: 7.- €
Eine Veranstaltung von CARE mit freundlicher Unterstützung der BAWAG P.S.K.


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