Theater

Extrem laut und unglaublich nah



Nach dem Roman von Jonathan Safran Foer | Deutsch von Henning Ahrens.

Oskar Schell ist Pazifist, Erfinder, Schmuckdesigner, Tamburinspieler und alles in allem ein altkluger Bub, der immer eine Antwort parat hat. Nur nicht auf den Tod. Seit sein Vater bei 9/11 ums Leben kam, fehlen ihm das abendliche Geschichtenerzählen, Vaters Humor und die gemeinsamen Aufklärungsexpeditionen. Als Oskar eines Tages unter den Sachen seines Vaters eine blaue Vase entdeckt, in der sich ein Umschlag mit der Aufschrift „Black“ findet, in dem ein Schlüssel steckt, macht er sich in ganz New York auf die Suche. Alle 472 Blacks, die in der Stadt wohnen, besucht er, um etwas über den Schlüssel und seinen Vater zu erfahren. Dabei lernt er vor allem etwas über sich selbst. Und über seine Familie, seine Nachbarn, die weiter entfernten und die ganz weit entfernten Bewohner der Stadt. Wir begeben uns auf eine Reise durch die Großstadt New York – ein Panoptikum liebenswerter, skurriler, komischer und aufregender Begegnungen erwartet das Publikum auf dieser Heldenreise der etwas anderen Art.