Pop / Rock

Ewho plays Kraftwerk: Die Mensch-Maschine


Ein Wesen und ein Ding: Die Mensch-Maschine.

Der visionäre Gestus jener Handvoll Musikstücke, die Ralf Hütter, Karl Bartos, Wolfgang Flür und Florian Schneider anno 1978 zu einem Konzeptalbum verdichteten, hat nichts an binärer Eleganz und kühler Faszination verloren. Wohl mit ein Grund, warum die
Kraftwerk-Live-Retrospektive am Wiener Burgtheater
(im Rahmen der Wiener Festwochen) zwischen 15. und 18. Mai 2014 längst ausverkauft ist. Kraftwerk darf mittlerweile dem Weltkulturkanon zugeschlagen werden - aber darf die Evolution auch zurückschlagen?

Mit respektvoller Ironie? Absoluter Demut?
Eventuell sogar mit retrofuturistischem Aberwitz? Derlei ist hier versuchsweise dokumentiert.
Das Erste Wiener Heimorgelorchester - nomen est omen - zollt Bit für Bit Tribut und zerlegt die Mythos - Maschine in ihre Einzelteile. Es menschelt. Es surrt, zischelt, kracht. Es ist. Von mathematischer Schönheit. Von El Lissitzky, Fritz Lang, Alan Turing, Steve Jobs, Edward Snowden. Von Casio, Yamaha, Bontempi und Native Instruments. Von Kraftwerk.
Gestern. Heute. Morgen. Immer. Wieder. Ein Wesen und ein Ding: Die Mensch-Maschine


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