Pop / Rock

Everlast


An Acoustic Evening - European Tour 2014

Nur ganz selten geschehen Songs, die einen Miesepeter augenblicklich in eine Frohnatur verwandeln können - und die ihre Magie auch über die kurze Distanz der aktuellen Charts hinaus behalten. Pharell Williams scheint gerade mit "Happy" ein solcher Geniestreich geglückt zu sein. Erik Schrody alias Everlast ist das in den frühen 90ern mit "Jump Around", der mit Abstand erfolgreichsten Single seines Rap-Trios House Of Pain, gelungen. Mehr laid-back, aber genauso immergün sind Everlasts weitere Welthits wie "What it's Like", "Ends" oder "Black Jesus", die ihn zu einer wahren Crossover-Legende werden ließen.

Nach dem Ende von House Of Pain vollzog Everlast nämlich eine stilistisch radikale Neuorientierung. Sein 1998 erschienenes, von Blues, Folk, Country und Rap inspiriertes Soloalbum "Whitey Ford Sings The Blues" zeigte eindrucksvoll sein enormes stimmliches wie musikalisches Können und wurde mit 3 Millionen verkauften Einheiten zum globalen Megaseller.

Sein jüngstes Projekt "The Life Acoustic" stellt eine persönliche Retrospektive seiner Karriere dar. Everlast zieht den Stecker und dampft klassische Everlast-Stücke und House-Of-Pain-Songs (ja, auch "Jump Around" ist mit an Bord;-)) auf ihre akustische Essenz ein. "Ich wollte einige Juwelen wieder ausbuddeln, die auf den ersten Blick nicht genügend Beachtung gefunden hatten, und hoffe darauf, dass sie in diesem akustischen Licht neu erstrahlen werden", schwärmt er.

Und er fügt hinzu, dass zwischen dem Anfertigen einer bluesgetränkten Akustikplatte und dem Rappen bei House Of Pain gar kein so großer Unterschied besteht. "HipHop ist nichts anderes als purer Blues", führt er aus. "Das war der moderne Blues der 80er und 90er Jahre. Ein MC schwadroniert genau wie ein Blueser. Blueser haben genauso gereimt. Sie haben dich verdammt noch mal zum Mitgrooven gebracht. Und meine Akustiksongs bringen mich - auch wenn sie nicht mit einem Beat unterlegt sind - trotzdem noch zum Mitgrooven."

Nachdem Everlast bereits 2012 mit seiner akustischen Club-Tour für ausverkaufte Häuser in Deutschland und Österreich sorgte, will es der Grammy-Gewinner nun noch einmal wissen und entlockt in einer Best-of-Show allseits geschätzten und weniger bekannten Songs aus seiner Feder plus der einen oder anderen Cover-Version überraschend neue, akustische Qualitäten.


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