Literatur · Theater

Eva Menasse - Portrait


Eva Menasses literarische Domäne ist das Zwischenmenschliche: Ob sie in ihrem furios lustigen Familienroman „Vienna“ voller Pointen und Bonmots ein Kulturarchiv urwienerischer Kommunikationsweisen errichtet, in ihrem Erzählband „Lässliche Todsünden“ ein aufgeklärtes Sündenregister voller Sehnsüchte, Ausflüchte und Ersatzhandlungen entwickelt oder in „Quasikristalle“ den Lebensweg und die Entwicklung einer modernen Frau aus der Multiperspektive ihrer Liebes- und Leidensgenossen erzählt, Eva Menasse hat einen untrüglichen Blick auf menschliche Schwächen und liebevolle Strategien. Dabei ist die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin eine Art literarische Quereinsteigerin.

Sie war Redakteurin des profil und Auslandskorrespondentin der FAZ. Zuletzt erschien ihr Essayband „Lieber aufgeregt als abgeklärt“. Im Rahmen dieses Autorinnenabends liest Eva Menasse gemeinsam mit Ensemblemitgliedern des Landestheaters Niederösterreich aus ihrem Werk. Das Künstlerinnengespräch führt der Kulturjournalist Günter Kaindlstorfer.


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