Vortrag

Europa im Diskurs - Debating Europe


Am 28. Juni 1914 wurde der Thronfolger von Österreich-Ungarn, Erzherzog Franz Ferdinand, in Sarajewo ermordet. Dieses Attentat war der Auslöser für den Ersten Weltkrieg, der eine epochale Zäsur mit enormen Folgen für die ganze Welt bedeutete.

Fast 40 Länder waren in irgendeiner Form beteiligt, an die 70 Millionen Menschen standen unter Waffen, 17 Millionen Opfer waren zu beklagen. „Wie wirkt 1914 nach?“ ist die zentrale Frage für diese Diskussion im Rahmen der Reihe „Europa im Diskurs – Debating Europe“. Wir wollen aus verschiedenen Blickwinkeln Fragen der Kriegsschuld, der sozialen Militarisierung, der Fronterfahrungen, der humanitären und allgemeinen Folgen des Krieges erörtern. Dabei geht es auch darum, wie sich der Erste Weltkrieg im Gedächtnis Österreichs und Zentraleuropas eingebrannt hat und wie sich diese Erfahrungen noch heute auswirken.

Mit: Manfried Rauchensteiner (österreichischer Historiker), Timothy Snyder (US-amerikanischer Historiker, Yale University), Biljana Srbljanović (serbische Schriftstellerin und Dramaturgin) und Eduard Habsburg-Lothringen (Autor, Kommunikationsberater der Diözese St. Pölten)

Moderation: Alexandra Föderl-Schmid (Der Standard)

In deutscher und englischer Sprache. - See more at: http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php?eventid=961900876#sthash.8EVSGX32.dpuf


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