Klassik

Eugenie Russo & Friends - Zweimal Klavier, einmal Violine


Sie spielt jedes Werk so, dass es lebt: die in New York geborene und in Wien weilende Pianistin Eugenie Russo.

Sie ist – neben Konzertreisen durch Europa, USA und Asien – Professorin an der Vienna International Pianists Academy in Wien und bringt für dieses Konzert unter dem Titel „EUGENIE RUSSO & FRIENDS“ einen ihrer Studenten mit: den 13-jährigen Niederösterreicher CHRISTOPHER BUDA. Er wird aus BEETHOVENs 1809 komponierte Sonate op. 79 den 2. Satz spielen, bestehend aus drei Teilen mit einer sich wiederholenden Melodie, sowie das dramatisch bewegte Polichinelle aus dem Jahr 1892 von RACHMANINOV, das sich auf die listige, gnomenhafte Figur Pulcinella der Commedia dell´arte bezieht.

Zur Violine begleitet die klavierspielende RUSSO eine Künstlerin ihres Kalibers: die an der mdw und am Haydn-Konservatorium mit Auszeichnung studierte Solistin CORDULA SCHRÖCK. Die beiden Musikerinnen bringen gemeinsam ROBERT SCHUMANNs leidenschaftlich-lebhafte Sonata Nr.1, op 105 zum Klingen, komponiert 1851 in drei Sätzen, mit Verlauf vom Hochdruck, zur pastoralen Einfachheit bis zum fließenden „Bach“. Es ist ein Spätwerk SCHUMANNs, der sich vom Geiger Joseph Wasielewski inspirieren ließ.

Solistisch widmet sich EUGENIE RUSSO zwei Frauen-Werken: Notturno, op. 6/2, einem frühen Werk CLARA SCHUMANNs von 1834 – mit ihren Kompositionen hat RUSSO eine CD eingespielt – mit überraschend poetischen Adagio-Sätzen, die die empfindsame Seite der fünfzehnjährigen Virtuosin offenbaren. Und anfangs interpretiert RUSSO die Sonate G-Dur von der Wiener Komponistin, Cembalistin und Sängerin, MARIANNA MARTINES, ein ursprünglich für Cembalo geschriebenes Werk mit Improvisationsmöglichkeiten.

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