Theater

Etty


„Beide lebten in Amsterdam! Das Tagebuch der Anne Frank ging kurze Zeit nach der Shoah um die Welt. Im Gegensatz dazu war das Tagebuch der 27jährigen Etty Hillesum bis vor wenigen Jahren unbekannt – obwohl es nicht weniger bedeutsam ist!“ (Gideon Greif, Historiker am Yad Vashem Holocaust Museum Israel)

In Ettys Tagebuch steht die Shoah nicht im Mittelpunkt. Es geht vielmehr um eine junge Frau die leidenschaftlich – auch sexuell – liebt und lebt, und so zu einer tiefen Menschlichkeit und Spiritualität vorstößt, jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen und religiösen Wertvorstellungen.

Österreicher waren die größten NS-Kriegsverbrecher in den Niederlanden. Auch darauf nimmt das Theaterprojekt Bezug.

Das Tagebuch der Etty Hillesum 1941-1943 in szenischer Lesung mit Bettina Buchholz (Etty), Georg Bonn (Jopie) und Erich Josef Langwiesner (Hans Rauter, Arthur Seyß-Inquart)

Inszenierung Johannes Neuhauser


Vergangene Termine