Oper · Theater

Esperanza – eine Partisanenoper


"Esperanza - eine Partisanenoper" wird in einem Wald bei Wien uraufgeführt, in dem das Publikum die Protagonistinnen dieser Oper durch dick und dünn begleitet.

Lydia Mischkulnig verfasste mit "Esperanza - eine Partisanenoper" ein hochdramatisches Werk, das sich mit der österreichisch-europäischen Aufarbeitungskultur unrühmlicher historischer Ereignisse beschäftigt. Dabei ergeht sich ein gut-meinender Bürgermeister in eifrigem, wortgewaltigen und publikumswirksamen Gedenken, während die Realität ihn und seine Gemeinde auf dramatische und unausweichliche Weise einholt.

Magdalena Zenz vertont dieses scharfsinnige und gleichsam komische Werk und lässt unterschiedliche Stile schonungslos aufeinanderprallen. Damit spiegelt sie die kulturelle Realität des heutigen Europas und lässt den Charakteren keine Möglichkeit, in ihre Idylle zu entkommen.
"Esperanza - eine Partisanenoper" wird in einem Wald bei Wien uraufgeführt, in dem das Publikum die Protagonistinnen dieser Oper durch dick und dünn begleitet.

Carmen: Ulla Pilz
Bürgermeister: Béla Bufe
Martha: Magdalena Zenz
Kostüme: Ingrid Leibezeder
Regie: Markus Kupferblum

Foto: Schlüterwerke (frei bei Namensnennung).

Das Publikum spendet - nach dem sogenannten “Schlüterprinzip” - so viel es sich leisten kann. Diese Einnahmen werden dann zu gleichen Teilen unter den TeilnehmerInnen verteilt und stellen die einzige Gage dar, die wir KünstlerInnen für dieses Projekt erhalten.


Vergangene Termine