Klassik

Es gibt eine Frau, die denkt und fühlt ...Komponistinnen im 19. Jahrhundert


Berit Cardas Violine
Klaus Christa Viola
Bjørg Værnes Lewis Violoncello
Leon Bosch Kontrabass
Akiko Shiochi Klavier

„Es gibt eine Frau, die denkt und fühlt, die Musik schreibt, nicht für Salonschmeicheleien, sondern um das Ansehen der Menschheit zu erhalten, wenn nicht schon eher, dann spätestens nach ihrem Tod.“ So schrieb die schwedische Komponistin und Frauenrechtlerin Elfrida Andrée 1870 über sich in ihr Tagebuch. Neben ihrer Tätigkeit als Komponistin, Organistin, Dirigentin, Harfenistin und Pädagogin tat sie etwas, das sie uns besonders sympathisch macht: Sie gründete „Volkskonzerte“ (800 sollten es werden!), die zum Ziel hatten, die Schätze der abendländischen Musikgeschichte für jedermann zugänglich zu machen – im Schweden des ausgehenden 19. Jahrhunderts eine volksbildnerische Großtat. Ihr Klavierquintett zeugt davon, dass sie selbst eine musikalische Sprache fand, die unsere Herzen unmittelbar berührt.
Die Quintettbesetzung Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass hat nicht nur Franz Schubert angezogen, auch die französische Komponistin Louise Farrenc war vom Klangreiz dieses Farbenspiels gefesselt. Sie schenkte dieser Besetzung zwei Werke, die zum Innigsten gehören, was wir an Klavierkammermusik kennen. Das Quintett in a-Moll hat alles, was ein unvergessliches Kammermusikerlebnis ausmacht: Wärme, Feuer, Zartheit, Fantasie und Tiefe. Ein Meisterwerk!

Einzelkarten
17,- Euro/ EUR 8,- Euro für Schüler und Studenten
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre sowie KulturpassbesitzerInnen (um Platzreservierung wird gebeten)


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