Musical · Theater

Es fährt ein Zug nach Irgendwo


Fünf Menschen, gestrandet auf einem Bahnsteig, warten auf einen Zug. Natürlich handelt es sich nicht um den neuen Wiener Hauptbahnhof, denn da könnte von Verspätung sicher nie die Rede sein, oder? Jedenfalls verkürzen sich die Fünf ihre Wartezeit mit Singen: vom Leben, der Liebe, der Lust, von Abschied und Neubeginn.

Mit einer Mischung aus Kunst- und Volksliedern, bekannten Schlagern und Popsongs werden so meist komische Geschichten erzählt, die ganz ohne ein gesprochenes Wort auskommen. Die musikalische Bandbreite reicht von Friedrich Hollaender bis Peter Maffay, von Karel Gott bis zu den Rolling Stones, von Frank Sinatra bis zu Herbert Grönemeyer. Der Bahnhof: ein Ort der Projektion für die Sehnsüchte, Träume und lustvollen Frustrationen, die mit Verve und einem Augenzwinkern serviert werden.

Mit ihrer ersten Revue Mannomann! oder Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs am Tiroler Landestheater, das im Wartezimmer eines Arztes spielte, landete die Dramaturgin und Regisseurin Doris Happl einen Sensationserfolg. In ihrem neuen Liederabend für SchauspielerInnen, dessen Titel inspiriert ist vom unverwüstlichen Christian-Anders-Hit „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“, erkundet sie das Leben – auf einem Perron. Denn wie sang schon der große Gilbert Bécaud: „So viele Züge gehen, wer weiß wohin. / Und mancher sitzt sein Leben lang im falschen drin …“

Regie und Ausstattung

Regie: Doris Happl
Musikalische Leitung: Harald Pröckl
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas

Besetzung:
Katarina Hartmann, Irene Pernsteiner, Doris Weiner; Martin Bermoser, Reinhold G. Moritz, Harald Pröckl


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