Literatur · Theater

Erzählwerkstatt


Die Erzählwerkstatt ist der Versuch, Erzähltraditionen wieder zu beleben. Seit den 1920iger Jahren hat das Erzählen, das zuvor vor allem im ländlichen Raum zu finden war, stetig abgenommen. Es gibt sie zwar noch vereinzelt ErzählerInnen, in Oberösterreich (Helmut Wittmann) oder in der Steiermark (Folke Tegetthoff) die sich vor allem dem Lokalkollorit oder der poetischen Erzählung verschrieben haben. Die Erzählwerkstatt ist ein Projekt, dass, sollte es nach dem ersten Mal erfolgreich statt gefunden haben, einmal im Monat für ein Jahr stattfinden. Dabei gibt es nur zwei Regeln: Nicht länger als 10 Minuten – Es gibt ein visuelles Signal bei Minute 9 um der ErzählerIn die Möglichkeit zu geben (noch) schnell in der Schlussminute zu einem Abschluss zu kommen. Nach 10 Minuten ertönt dann Musik, die es nicht mehr möglich macht weiter zu erzählen.

Dafür gibt es zwei Gründe. Der Eine ist, um jedem sie selbe Rahmenbedingung zu geben und nicht den einen oder die andere zu bevorzugen. Der zweite Grund ist, dass falls jemand nicht so erfahren im Entertainment ist, man es aushält, selbst wenn es langweilig werden würde. Das Erzählte soll einen Entertainmentanspruch haben. Dazu wird jede Geschichte kurz (drei Zeilen reichen) bei mir angemeldet. Mitmachen kann grundsätzlich jeder – auf eine Ausgewogenheit zwischen Männern und Frauen ist zu achten – die Zahl der ErzählerInnen ist auf 8 – 10 beschränkt. Der Hausordnung des Werkl ist Rechnung zu tragen – nicht frauen-oder-männerfeindlich, nicht rassistisch, nicht homophob. Die Grundidee ist die Zeit zum Erzählen zu nutzen, d.h. es wird frei gesprochen, nur im Notfall darf auf einen Stichwortzettel zurückgegriffen werden.

Eintritt: Freie Spende


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