Kunstausstellung

Erwin Wurm - Ende/ Leopold Kogler - Quell. Retrospektive


Sowohl Leopold Kogler als auch Erwin Wurm verbindet seit den späten 1970er Jahren das Studium bei Bazon Barok und Oswald Oberhuber an der Universität für angewandte Kunst.

Waren die künstlerischen Anfänge von Kogler im Bereich einer "Kunst ohne Künstler" sowie einer (fast dadaistischen) Objektkunst, so war es bei Wurm die "neue, junge und wilde" Malerei im Spannungsfeld von Objekt und Bild. Fand Kogler im Laufe der 1980er Jahre zur Malerei und aktuell zu diffizilen Nachdrucken, radikalisierte Wurm den Begriff des Plastischen und Skulpturalen mit seinen "Staubskulpturen", in deren Folge die Fragen nach Objekt, Raum, Volumina und Bild bis heute virulent ist, seien es seine photographischen, performativen "One-Minute-Sculptures", seine "Fat Cars" oder deformativ-minimalisierenden Architekturen und Alltagsobjekte, mit denen er weltweit berühmt wurde.

Für beide Künstler ist es die erste Ausstellung im Landesmuseum Niederösterreich - Leopold Kogler präsentiert eine retrospektive Werkschau, Erwin Wurm zeigt neue, radikale Werke. Zugleich ist dies die letzte Kunstausstellung im Landesmuseum Niederösterreich, bevor dieser Bereich zum Haus der Geschichte wird.


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