Literatur · Klassik

Erwin Steinhauer & Florian Krumpöck: Eine Pilgerfahrt zu Beethoven


Von revolutionären Zeiten und revolutionärer Musik.

Erwin Steinhauer - Rezitation
Florian Krumpöck - Klavier

Karin Sedlak - Konzept, Dramaturgie

„Wir haben nicht die Revolution, sondern die Revolution hat uns gemacht.“
(Georg Büchner, „Dantons Tod“)

Gleich einem politischen Erdbeben begann um 1789 mit der Französischen Revolution und dem aufflammenden Gedankengut von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ eine Zeit, in welcher kein Stein auf dem anderen blieb und sich die europäische Gesellschaft von Grund auf neu ordnete.

Ludwig van Beethoven wurde von den großen politischen Umwälzungen nicht nur geprägt, sein eigener revolutionärer Geist sprengte geradezu als tiefster Ausdruck seiner selbst die bis dato bekannten musikalischen Dimensionen und ließ in einer Phase der großen Umbrüche auch künstlerisch ungeahnt Neues entstehen.

Neben der revolutionären „Eroica“, deren ursprüngliche Widmung an Napoleon Bonaparte später wütend vom Komponisten mit einem Messer wieder ausgekratzt wurde, oder seiner „Freiheits“-Oper „Fidelio“ ordnete Beethoven auch das klassische Ausdrucksspektrum der Klaviermusik komplett neu und brachte etwa mit der „Appassionata“ geradezu ein Feuerwerk an Emotionen in die Konzertsäle.

Erwin Steinhauer und Florian Krumpöck lassen im achten Teil der „Pilgerfahrt zu Beethoven“ eine schicksalhafte Zeit sowie den revolutionären Geist eines Musikgenies einen Abend lang wieder auferstehen.

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827):
Sonate für Klavier Nr. 24 in Fis-Dur op. 78 „À Thérèse“
Sonate für Klavier Nr. 23 in f-moll op. 57 „Appassionata“


Vergangene Termine