Literatur

Erwin Riess - Herr Groll und das Ende der Wachau


Eine zweifache Mission führt Groll und den Dozenten in die Wachau und die
Werkssiedlung der Hütte Krems: Der Dozent soll seinen Schwager, einen
glücklosen Architekten, aus den Fängen einer dubiosen Weinritterschaft retten,
und Groll will herausfinden, was mit seiner Jugendliebe geschah, die im August
1968 das Baby eines Werksdirektors entführte und spurlos verschwand.

Die beiden forschen auf dem Gelände eines ehemaligen NS-Lagers in Krems, in dem
bis zu siebzigtausend Franzosen, Hollän - der, Amerikaner und Sowjetsoldaten
inhaftiert waren, wobei Tausende ums Leben kamen. Bei ihren Recherchen
stoßen sie auf einen ukrainischen Oligarchen, der den Ort sucht, an dem
sein Vater, ein Lagerhäftling, erschossen wurde; darüber hinaus kauft der Oligarch
einen Betrieb um den anderen auf und plant ein Musterweingut auf der Krim.
Rasch müssen Groll und der Dozent erkennen, dass die Vergangenheit in der
Wachau lebendig ist und dass sich hinter der Idylle düstere Dinge zutragen.

Schrankenlose Geldgier und eine absurde Vergötzung des Weins entladen sich in
Betrug und Mord. Schon nach wenigen Stunden beginnt die Jagd auf die
Ermittler aus der Fremde.

"Der fünfte Roman mit Groll und Joseph...Passt man genau auf, wird man feststellen,
dass sich die Wachau sehr bemüht, wie Sizilien zu sein." (Peter Pisa, Kurier)


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