Theater

Ersan Mondtag, Sibylle Berg - Hass-Triptychon - Wege aus der Krise


Das Werk erzählt in aberwitzig-brutalen Szenen von Missgunst, Ressentiments, Zorn und Zerstörungswut, die sich durch alle Gesellschaftsschichten ziehen. Ob Hausfrauen oder Schwule, Alte und Junge, Migrant*innen und Einheimische – sie morden und vergewaltigen.

Ersan Mondtag, schrieb die Süddeutsche Zeitung, ist mit seinen 31 Jahren geradezu unheimlich bekannt im deutschsprachigen Theaterbetrieb. Dabei gibt es gute Gründe für den Erfolg des risikobereiten Berliner Regisseurs: Mit seinen andeutungsreichen und hintergründigen Arbeiten schafft er immer wieder besondere, unvergessliche Theaterwelten.

Bei den Wiener Festwochen 2019 bringt er mit dem fabelhaften Schauspieler Benny Claessens Sibylle Bergs Hass-Triptychon — Wege aus der Krise zur Welturaufführung. Das Werk erzählt in aberwitzig-brutalen Szenen von Missgunst, Ressentiments, Zorn und Zerstörungswut, die sich durch alle Gesellschaftsschichten ziehen. Ob Hausfrauen oder Schwule, Alte und Junge, Migrant*innen und Einheimische – sie morden und vergewaltigen. Als zentrale Figur der Inszenierung beschreibt und kommentiert ein „Hassmaster“ das Geschehen. Stellt er am Ende auch die Frage: Wieviel Hass ist genug?

Künstlerisches Team
Text Sibylle Berg
Regie Ersan Mondtag
Musik/Komposition Beni Brachtel
Bühne Nina Peller
Kostüme Teresa Vergho
Licht Rainer Caspar
Musikalische Einstudierung Lukas Rabe
Sounddesign Max Lange
Dramaturgie Ludwig Haugk

Mit Mehmet Ateşçi, Bruno Cathomas, Benny Claessens, Jonas Grunder-Culeman, Abak Safaei-Rad, Aram Tafreshian, Çiğdem Teke


Vergangene Termine