Literatur · Theater

Erol Sander


Erol Sander – TV-Liebling und Model – bewegt sich in einer dramatischen Lesung zwischen Dekadenz und Sinnlichkeit, Hedonismus und Moral, Ästhetizismus und Dandytum.

Das Bildnis des Dorian Gray ist der einzige Roman von Oscar Wilde. Vor seinem gemalten Porträt äußert Dorian einen „wahnsinnigen Wunsch“: Das Bildnis möge altern, er selbst aber ewig jung, schön und genussfähig bleiben. Dorian beginnt ein wildes, ausschweifendes Leben und verliert in seinen exzentrischen Abenteuern die letzten moralischen Hemmungen. Sein Bildnis jedoch, der „Spiegel seiner Seele“, zeigt seinen Verfall: seinen Identitätsverlust, der ihn schließlich in die Katastrophe führt. Videosequenzen der Verfilmung unterstreichen diesen faszinierenden Abend, der von einer seinerzeit anrüchigen Geschichte erzählt.


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